Israel

Die Highlights:

  • Die Schauplätze biblischer Überlieferung

  • Die Heilige Stadt Jerusalem

  • Das bedeutende Erbe antiker Kulturen

  • Ausflug an das Tote Meer


Reisetermine:
16. November bis 23. November 2017
15. Februar bis 22. Februar 2018

Israel

Das Heilige Land

Begleiten Sie uns nach Israel und erleben Sie auf unserer Studienreise das antike Erbe des Heiligen Landes, das seit Jahrtausenden ein Brennpunkt der abendländischen und morgenländischen Menschheits- und Kulturgeschichte ist. Wir entdecken die Schauplätze der biblischen Überlieferungen und folgen in Nazareth, Bethlehem und am See Genezareth den Spuren Jesu. In der einzigartigen Landschaft zwischen Totem Meer und dem Jordantal liegen die Wurzeln dreier großer Weltreligionen und in Jerusalem verbinden sich Glaube und Geschichte besonders eindrücklich.

Israel1. Tag: Flug nach Tel Aviv
Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihre Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel in Ein Gev am See Genezareth, dem Standort für die kommenden drei Nächte.  125 km

2. Tag: Die Wurzeln des Christentums
Nach einer Bootsfahrt über den See Genezareth besuchen wir Tabgha und das umfangreiche Ausgrabungsgelände des antiken Kapernaums. Der Heimatort des Apostels Petrus spielt im Neuen Testament eine herausragende Rolle. Anschließend folgen wir den Spuren Jesu auf den Berg der
Seligpreisungen und genießen den herrlichen Panoramablick. Am Nachmittag fahren wir nach Banias am Fuße des Hermongebirges. In einer mächtigen Grotte entspringt hier der zweitgrößte Quellfluss des Jordans.  130 km

3. Tag: Orient und Okzident
Am Vormittag führt ein Spaziergang durch die Altstadt der Hafenstadt Akko, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Besonders eindrucksvoll sind die lange verschütteten Bauwerke der mittelalterlichen Kreuzfahrerstadt. In Haifa sehen wir mit dem von persischen Gärten umgebenen Bahai-Schrein das Wahrzeichen der Hafenstadt. Über das Karmel-Gebirge erreichen wir die heute arabische Stadt Nazareth, wo wir die Verkündigungskirche der Franziskaner besichtigen. Zum Abschluss des Tages blicken wir auf den Berg Tabor und besuchen die so genannte Hochzeitskirche in Kana.  190 km

4. Tag: Durch das Jordantal
Wir verlassen den Norden Israels und fahren zu den bedeutenden Ausgrabungen von Bet She’an. Das wunderbar erhaltene Theater, die von Säulen gesäumte Palladiusstraße und die Thermenanlagen geben einen Einblick in die Zeit, als die römisch-byzantinische Stadt Hauptstadt eines mächtigen Städtebundes war. Am Nachmittag erreichen wir Jerusalem. Auf dem Zionsberg besuchen wir den Abendmahlsaal, sehen das Grab des Königs David und die markante Dormitiokirche. Weiterfahrt nach Bethlehem, unserem Standort für die verbleibenden Tage.  190 km

5. Tag: Die Heilige Stadt
Am Vormittag fahren wir auf den Ölberg und bewundern das Panorama der Heiligen Stadt im Morgenlicht. Ein Spaziergang führt zur Franziskanerkapelle Dominus Flevit und weiter zum Garten Gethsemane. Wir besuchen die Kirche der Nationen und sehen das Mariengrab. Durch das Löwentor betreten wir anschließend die Jerusalemer Altstadt. Nach dem Besuch der mittelalterlichen St.-Anna-Kirche folgen wir dem Kreuzweg auf der Via Dolorosa bis zur Grabeskirche, die sich über Golgatha und dem Grab Christi erhebt. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Bethlehem, wo wir die Geburtskirche mit der Geburtsgrotte und die Katharinenkirche besuchen.

6. Tag: Dreitausend Jahre Geschichte
Am Vormittag führt, sofern möglich, ein Spaziergang über den Tempelberg. Wir sehen die Al-Aqsa-Moschee und den von einer goldenen Kuppel gekrönten Felsendom. Mit der Westmauer, der so genannten Klagemauer, besuchen wir die heiligste Stätte des Judentums. Anschließend erkunden wir das jüdische Viertel. Durch das moderne Regierungsviertel fahren wir zum Israel Museum, wo ein beeindruckendes Freilichtmodell die Stadt Jerusalem zur Zeit des zweiten Tempels zeigt. Im Schrein des Buches wird ein Teil der berühmten Schriftrollen von Qumran ausgestellt. Anschließend besuchen wir die nationale Gedenkstätte Yad Vashem, die an die Geschichte und die Opfer des Holocaust erinnert. Zum Abschluss des Tages bewundern wir die ausdrucksstarken Glasfenster, die Marc Chagall für die Synagoge des Hadassah-Klinikums geschaffen hat.

7. Tag: Das Tote Meer
Eine Landschaftsfahrt führt durch die Wüste Juda und entlang des Toten Meeres nach Masada. Mit der Seilbahn fahren wir auf den Berg Masada, wo wir die Ruinen der für König Herodes gebauten Palastfestung besichtigen. Anschließend besuchen wir die Ausgrabungen von Qumran, den Fundort der biblischen Schriftrollen. Den Nachmittag verbringen wir am Toten Meer. Es bleibt ausreichend Zeit zu einem Bad in dem salz- und mineralhaltigen Wasser.  200 km

8. Tag: Heimreise
Fahrt zum Flughafen von Tel Aviv und Rückflug.  65 km

Die Festung Masada


Der einsam auf einem Felsplateau am Rande der Wüste gelegene Tafelberg und seine Geschichte sind ein monumentales Symbol für das Selbstverständnis des heutigen Israel.

Wir schreiben das Jahr 70 und der Jüdische Krieg tobt nun schon vier Jahre. Vergeblich hatten gemäßigte Juden im Vorfeld versucht, einen diplomatischen Ausgleich der Interessen zu erreichen und die blutige Auseinandersetzung mit Rom, der übermächtigen antiken Weltmacht zu verhindern. Wachsende Steuerbelastungen und der mangelnde Respekt der römischen Staatsmacht vor den religiösen Gefühlen der jüdischen Bevölkerung verschärften die Situation jedoch und führten zur Radikalisierung der Aufständischen, die nun den offenen Konflikt suchten. Nach anfänglichen Erfolgen wendete sich das Blatt dramatisch. Die römischen Legionen unter dem späteren Kaiser Vespasian gewannen nun wieder die Oberhand und setzen ihren Macht- und Herrschaftsanspruch kompromisslos und brutal durch. Mit der Belagerung und Einnahme der Stadt Jerusalem und der Zerstörung des Zweiten Tempels war der Widerstand gebrochen.

Eine Gruppe von knapp 1000 Aufständischen unter der Führung von Eleazar ben-Ya’ir hatte schon zu Beginn des Krieges den von römischen Truppen besetzen Berg Masada eingenommen. Auf dem isolierten Tafelberg am Rand der Judäischen Wüste hatte sich König Herodes der Große gut einhundert Jahre zuvor eine nach damaligen Vorstellungen uneinnehmbare Palastfestung erbaut. Gigantische Zisternen und gut gefüllte Vorratskammern sollten ausreichen, eine längere Belagerung unbeschadet zu überstehen. Nachdem Jerusalem gefallen und der Krieg verloren war, wurde die Festung hoch über dem Toten Meer zur letzten Fluchtburg des Widerstandes.

Es dauerte keine drei Jahre, bis 15.0000 Soldaten der X. Legion unter dem Befehl des römischen Statthalters Flavius Silva Masada erreichten. Unverzüglich ließ der Feldherr eine Mauer um den Berg ziehen und richtete befestigte Lager an, die jeden Fluchtversuch unmöglich machten. Die Bewohner der Festung, Männer, Frauen und Kinder mussten mit ansehen, wie die Römer damit begannen, eine riesige Rampe zu bauen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Legionäre die Mauern erreichen und die Festung stürmen würden.

In dieser aussichtslosen Situation treffen die Belagerten eine letzte verzweifelte Entscheidung: Lieber möchten sie als freie Menschen sterben, als den Römern in die Hände fallen. So töten die Männer ihre Familien und sich schließlich gegenseitig und selbst. Als die Römer die Festung einnehmen, finden sie die Leichen von 960 Menschen. Zwei Frauen und fünf Kinder haben in einem Versteck überlebt und erzählen vom Ablauf der Tragödie, von der uns der zeitgenössische Historiker Josephus Flavius in seiner Geschichte des Jüdischen Krieges berichtet.

Für fast zweitausend Jahre war der Ort des Geschehens vergessen und wurde erst in der Mitte des 19. Jh. wiederentdeckt. Mit dem Aufstieg des Zionismus und der Gründung des Staates Israel wurden aus der Tragödie ein Mythos und schließlich ein nationales Symbol. Seit den fünfziger Jahren erforschen Archäologen den Tafelberg und rekonstruieren die Geschichte von Masada. Auch wenn moderne Forschungsergebnisse dazu geführt haben, dass die von Josephus Flavius überlieferte Chronik der Ereignisse heute differenzierter betrachtet werden muss, besitzt die imposante Festung unbestritten eine magische Ausstrahlung. So bringt eine moderne Seilbahn jedes Jahr mehr als 700.000 Besucher auf den Tafelberg. Es sind Schulkassen beim Geschichtsunterricht unter freiem Himmel, Familien beim gemeinsamen Wochenendausflug und Touristen auf einer Ertappe auf ihrer Reise ins Heilige Land. Ihr Blick schweift über die schroffen Felsen der Wüste auf das Tote Meer, immer in Gedanken an die dramatischen Ereignisse vor fast zweitausend Jahren, einer Tragödie, die wohl niemanden unberührt lässt.

Leistungen


  • Flug mit Air Berlin, Lufthansa oder einer anderen namhaften Fluggesellschaft
  • ROTALA Studien-Reiseleitung
  • Rundreise, Ausflüge und Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern wie beschrieben
  • Seilbahnfahrt auf den Berg Masada
  • Unterbringung in guten Mittelklassehotels
  • Doppel- und gegen Zuschlag Einzelzimmer
  • Halbpension mit Frühstücksbuffet und Abendessen
  • Ausführliche Reiseunterlagen mit Reiseliteratur

    Reisedokumente:
    Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der am Tag der Ausreise noch sechs Monate gültig sein muss. Teilnehmer, die vor dem 1. Januar 1928 geboren sind, benötigen ein Visum. Gerne helfen wir bei der Besorgung.

    Vorgesehene Hotels:
    Ein Gev Kibbutzhotel Ein Gev
    Bethlehem Hotel Saint Gabriel


  • Reisepreise pro Person

    Abreise:16.11.201715.02.2018 
    Frankfurt1576,- €1577,- € 
    München1599,- €1599,- € 
    Stuttgart1549,- €1555,- € 
    Düsseldorf1378,- €1439,- € 
    Berlin1407,- €1414,- € 
    Einzelzimmer269,- €279,- € 


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