Rom

Die Highlights:

  • Antikes und christliches Rom

  • Umfassende und ausführliche Besichtigungen

  • Spaziergänge durch die Altstadt

  • Gelegenheit zur individuellen Verlängerung


Reisetermine:
16. September bis 21. September 2017
7. Oktober bis 12. Oktober 2017
28. Oktober bis 2. November 2017
17. März bis 22. März 2018
21. April bis 26. April 2018

Rom

Die „Ewige Stadt”

Rom ist eine der ältesten Städte der Welt. Wohl nirgendwo auf der Welt gibt es ein ähnliches Nebeneinander von historischen Monumenten und quirliger Lebendigkeit, von religiösem Empfinden und lässiger Fröhlichkeit. Unsere Studienreise in die „Ewige Stadt“ spannt den Bogen vom antiken Pantheon und dem Forum Romanum bis zu den Kunstschätzen des Vatikans und der großen Papst-Basiliken St. Paul vor den Mauern, St. Johann im Lateran und Santa Maria Maggiore. Doch Rom ist kein Museum, und bei einem Bummel durch die historische Altstadt und über die lebendige Piazza Navona spüren wir den weltoffenen Geist dieser einzigartigen Kulturmetropole.

1. Tag: Flug nach Rom
Nach der Ankunft auf dem Flughafen Transfer zu Ihrer Unterkunft. Bei einem ersten Informationsgespräch lernen Sie Ihre Reiseleitung kennen, die Sie während Ihrer Aufenthaltstage in Rom begleiten wird. Je nach Ankunftszeit empfiehlt sich am Nachmittag oder Abend ein erster Spaziergang über den beeindruckenden Petersplatz oder durch das historische Zentrum.

2. Tag: Antike und frühes Christentum
Am Vormittag fahren wir zu einer Katakombenanlage. Die weitläufigen Grabanlagen wurden bereits in der Antike vor den Toren der Stadt errichtet. Bei unserer Besichtigung erhalten wir einen anschaulichen Einblick in die Symbolsprache der Spätantike und des frühen Christentums. Anschließend besuchen wir die Patriarchalbasilika St. Paul vor den Mauern, in der die Christenheit seit dem 1. Jh. den Völkerapostel Paulus verehrt. Besonders sehenswert ist der Kreuzgang aus dem 13. Jh., ein Meisterwerk römischer Marmorkunst. Nach der Mittagspause führt ein Spaziergang von der Piazza Venezia hinauf zum Kapitol. Vom Kapitolshügel bietet sich ein herrlicher Blick auf das Forum Romanum, wo sich in römischer Zeit das Zentrum des antiken Weltreiches befand. Mit dem Kolosseum sehen wir anschließend das berühmteste Amphitheater der Antike, das nach umfangreichen Renovierungsarbeiten im neuen Glanz erstrahlt. Auch der Triumphbogen des Konstantin erzählt vom Selbstverständnis und Herrschaftsanspruch der römischen Kaiser.

3. Tag: Rund um den Vatikan
Den heutigen Tag widmen wir dem Besuch des Vatikans. Zum Auftakt spazieren wir über den von mächtigen Kolonnaden eingerahmten Petersplatz, in dessen Zentrum ein antiker Obelisk aufragt, und blicken auf die prachtvolle Fassade der Basilika St. Peter, die alle Blicke auf sich zieht. Das bedeutendste Gotteshaus der Welt beeindruckt mit seiner erhabenen Schönheit und beherbergt kostbare Kunstwerke von Weltrang. Bei unserer Besichtigung sehen wir Michelangelos berühmte Pietá und den imposanten Bronze-Baldachin von Bernini. Sehenswert sind auch die Papstgräber im Grottenbereich unter der Kirche. Am Nachmittag bietet sich die Gelegenheit zum Besuch der Vatikanischen Museen mit der einmaligen Sammlung weltbekannter Kunstschätze. Höhepunkt ist die Besichtigung der Sixtinischen Kapelle.

4. Tag: Das historische Zentrum
Erstes Ziel unserer heutigen Besichtigungen ist die Bischofs-kirche des Papstes, die Basilika St. Johann im Lateran. Die ursprünglich von Kaiser Konstantin gestiftete Kirche beeindruckt durch ihren kostbaren Fußboden und wurde im 17. Jh. barock umgestaltet. Der Kreuzgang aus dem 13. Jh. gehört zu den schönsten der Stadt. Anschließend besichtigen wir die Basilika Santa Maria Maggiore, deren Apsis mit goldglänzenden Mosaiken ausgekleidet ist. Wertvolle Mosaiken aus verschiedenen Epochen schmücken auch die Kirche Santa Prassede, ein Kleinod byzantinischer Kunst. Am Nachmittag spazieren wir vom Spanischen Platz mit der gleichnamigen Treppe zur Fontana di Trevi, spätestens seit dem Film „La dolve Vita“, der bekannteste Brunnen der „Ewigen Stadt“. Kenner behaupten, dass man hier auch das beste Eis der Stadt bekommt. Unser Rundgang führt weiter zur Grabeskirche der heiligen Katharina von Siena, Santa Maria sopra Minerva. In unmittelbarer Nähe befindet sich mit dem Pantheon das besterhaltene Bauwerk der römischen Antike. Nach einem Blick in die Kirche San Luigi dei Francesi mit den Gemälden Caravaggios klingt unser Spaziergang auf der stimmungsvollen Piazza Navona aus. Erfrischend plätschert das Wasser im berühmten Vierströmebrunnen von Bernini.

5. Tag: Audienz und Freizeit in Rom
Am Vormittag bietet sich die Gelegenheit zum Besuch der wöchentlichen Generalaudienz, sofern diese während Ihres Aufenthaltes stattfindet. Die dazu notwendigen Karten reservieren wir für Sie beim deutschen Pilgerbüro. Nachmittags Freizeit für individuelle Entdeckungen. Besuchen Sie eines der vielen Museen, bummeln Sie durch die Gassen des beliebten Stadtviertels Trastevere oder gönnen Sie sich einen Apéretif auf einem der stimmungsvollen Plätze in der Altstadt. Wer dem Trubel Roms für ein paar Stunden entfliehen möchte, dem empfiehlt sich die Teilnahme an einem fakultativen Ausflug in die Albaner Berge mit Besuch von Castel Gandolfo und Frascati.

6. Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Die Kuppel des Petersdoms


Ein Meisterwerk Michelangelos bekrönt die berühmteste Kirche des Christentums

Weithin sichtbar beherrscht die gewaltige Kuppel des Petersdoms die Silhouette des Vatikans. Sie ist unbestritten das architektonische Hauptwerk des Universalgenies Michelangelo, der ihr die letzten achtzehn Jahre seines Lebens widmete.

Als Michelangelo im Jahr 1546 die Bauleitung für die neue Peterskirche übertragen wurde, war er bereits 72 Jahre alt. Seit vielen Jahren lebte der Maler und Bildhauer dauerhaft in Rom und hatte im Auftrag verschiedener Päpste eine Vielzahl an bedeutenden Kunstwerken geschaffen. So galt der berühmte Künstler zu dieser Zeit als „erster Bildhauer, Maler und Architekt des Vatikans“. Gleichwohl übernahm der den Auftrag für die Peterskirche zunächst nur widerstrebend. In mehr als vierzig Jahren hatten zahlreiche Architekten an dem Projekt gearbeitet und den ursprünglichen Bauplan von Donato Bramante immer wieder geändert. Aus diesem Grund hatte der Bau kaum Fortschritte gemacht. Bramantes Idee war ein Zentralbau auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes, der von einer mächtigen Kuppel bekrönt werden sollte. Michelangelo greift diese Idee wieder auf, gibt ihr aber seinen eigenen unverwechselbaren Charakter. Intensiv beschäftigte er sich vor allem mit der Konstruktion der Kuppel, deren Außenwirkung für ihn im Vordergrund stand. So verzichtete er bewusst auf die von Bramante geplanten vier Glockentürme. Nichts sollte den Blick auf die Kuppel einschränken.

Für die Handwerker und Steinmetze war es nicht immer leicht, mit dem eigenwilligen Künstler zusammenzuarbeiten. Auch als Architekt war Michelangelo ein Perfektionist, der jedes Detail akribisch kontrollierte. Gleichzeitig fertigte er nur wenige konkrete Pläne und Zeichnungen an, die Architektur entstand vor allem vor seinem geistigen Auge. Michelangelo ließ sich bei seinem künstlerischen Schaffen nicht gern in die Karten schauen, auch nicht von seinen päpstlichen Auftraggebern. Für die Arbeit an der Peterskirche verzichtete er großzügig auf jegliche Honorarzahlungen, er verlangte dafür aber auch völlig freie Hand in der Gestaltung seiner Ideen. Nur mühsam war er dazu zu bewegen, ein Lehmmodell zu kneten, nach welchem dann ein Holzmodell angefertigt wurde. Ein Gemälde aus dem Jahr 1616 zeigt den Moment der Modellübergabe an Papst Leo IV. und macht deutlich, wie wichtig der Neubau der Peterskirche war. Schließlich entstand über dem Petrusgrab die damals größte Kirche der Christenheit, die den Anspruch, das „Haupt der Welt“ zu sein sichtbar untermauerte.

Mit seiner herausragenden Architektur hat Michelangelo diesen hohen Ansprüchen voll und ganz entsprochen. Auch wenn spätere Baumeister noch einige Veränderungen an seinen Bauplänen vornahmen, ist es Michelangelo meisterhaft gelungen, seine Vorstellungen umzusetzen. Mit einem Durchmesser von fast 43 Metern ist die Kuppel des Doms das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt. Trotz ihrer beeindruckende Größe wirkt die Kuppel leicht und elegant, dies ist allerdings auch das Ergebnis der mit der Weiterführung der Konstruktion beauftragten Architekten. Michelangelo selbst erlebte die Fertigstellung der Peterskirche nicht mehr. Er starb im Alter von 89 Jahren im Jahr 1664 in Rom und wurde in Florenz begraben.

Leistungen


  • Flug mit Air Berlin, Germanwings, Lufthansa oder einer anderen namhaften Fluggesellschaft
  • ROTALA Studien-Reiseleitung
  • Stadtbesichtigungen und Spaziergänge wie beschrieben
  • Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an den Besichtigungstagen
  • ROTALA Audio-System mit Kopfhörern
  • Über Eintrittsgelder informiert der Link auf dieser Seite
  • Unterbringung wie beschrieben oder gleichwertig
  • Doppel- und gegen Zuschlag Einzelzimmer
  • Halbpension mit Frühstück und Abendessen
  • Ausführliche Reiseunterlagen mit Reiseliteratur

    Ihre Unterkunft in Rom:
    Die Casa Tra Noi liegt im Bereich des Vatikans. Den Petersplatz erreichen Sie nach einem Spaziergang. Das hotel­gleiche Haus unter christlicher Leitung bietet Zimmer mit Dusche und/oder Bad und WC, TV, Telefon und Klimaanlage. Aufenthaltsräume, Hausbar, Terrassen und Hauskapelle.

    Zeit für individuelle Entdeckungen
    Rom ist eine faszinierende Stadt, in der es immer wieder Neues zu entdecken gibt! Darum bieten wir Ihnen bei jeder unserer Reisen in die „Ewige Stadt“ die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt individuell zu verlängern. Sprechen Sie uns schon bei Ihrer Anmeldung an; gerne buchen wir die passenden Flüge, reservieren das Hotel und beraten Sie bei der Planung individueller Besichtigungsprogramme. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem ROTALA-Reiseteam.

    Kulturgenuss ohne langes Warten
    Der Spaziergang durch das Forum Romanum und der Besuch der Vatikanischen Museen gehören zu den Höhepunkten jeder Romreise. Um die langen Wartezeiten an den Kassen und vor den Eingängen zu verkürzen, bieten wir Ihnen einen besonderen Service. Etwa 6 Wochen vor Reisebeginn können Sie Ihre Eintrittskarten bei uns bereits verbindlich vorbestellen. Die reservierten Karten und eine feste Eintrittszeit für die Museen erhalten Sie dann von Ihrer Reiseleitung in Rom.

  • Info zu Eintrittsgeldern
  • Reisepreise pro Person

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